
Salzburger Festspiele
Das renommierteste Klassikfestival der Welt im Herzen Salzburgs
Es gibt kein Festival der klassischen Musik, das den Salzburger Festspielen in Renommee, Geschichte und künstlerischem Anspruch gleichkommt. Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich die Mozartstadt Salzburg in die Welthauptstadt der Hochkultur: Rund 200 Aufführungen in sechs Wochen, von der Oper über Konzerte bis zum Schauspiel, locken Publikum aus aller Welt. Die Festspiele sind mehr als ein kulturelles Programm — sie sind ein Gesamterlebnis, das die Stadt, ihre Architektur und den Geist ihres berühmtesten Sohnes Wolfgang Amadeus Mozart atmend lebendig macht.
Auf einen Blick
- Datum
- 18. Juli – 31. August 2026
- Ort
- Felsenreitschule, Grosses Festspielhaus, Haus für Mozart
- Genre
- Oper, Konzert, Schauspiel, Dirigat
- Eintritt
- ab 15 € (Stehplätze), Premieren ab 350 €
- Kapazität
- 267.000 Besucher pro Saison
- Festival seit
- 1920
Ein Jahrhundertereignis: Die Festspiele seit 1920
Die Idee zu den Salzburger Festspielen wurde von Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss geprägt. Am 22. August 1920 wurde mit der Uraufführung von Hofmannsthals „Jedermann" auf dem Domplatz die erste Spielzeit eröffnet — ein Stück, das bis heute jährlich aufgeführt wird. Über die Jahrzehnte wurde das Festival unter Intendanten wie Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Gerard Mortier zum internationalen Maßstab für Opernproduktionen. Karajan, der die Festspiele von 1956 bis 1989 prägte, machte sie zur ersten Adresse für die Weltelite der klassischen Musik.
Programm-Highlights Salzburger Festspiele
Das vollständige Programm für 2026 wird im Januar veröffentlicht. Karten sind begrenzt — frühzeitige Buchung dringend empfohlen.
Highlights



Was die Salzburger Festspiele 2026 bieten
Die Festspiele 2026 präsentieren ein vielfältiges Programm aus großen Opernpremieren, Konzertabenden der Wiener und Berliner Philharmoniker, Kammerkonzerten in der Stiftung Mozarteum und dem jährlichen Jedermann auf dem Domplatz. Das Angebot reicht von erschwinglichen Stehplätzen für Studenten bis zu exklusiven Premieren für ein internationales Publikum.
- 1Opernpremieren in der Felsenreitschule und im Grossen Festspielhaus
- 2Konzerte der Wiener und Berliner Philharmoniker
- 3Jedermann-Aufführungen auf dem Salzburger Domplatz
- 4Kammerkonzerte und Liederabende in der Stiftung Mozarteum
- 5Schauspiel-Produktionen mit internationalen Ensembles
- 6Young Singers Project: Förderkonzerte junger Operntalente
Praktische Informationen
Tickets
Online-Buchung unter salzburgerfestspiele.at. Stehplätze ab 15 €. Premierenkarten sind sehr begehrt — 6 Monate im Voraus buchen.
Anreise
Salzburg HBF ist 15 Gehminuten von den meisten Spielstätten. IC und RJ aus Wien (2,5 h), München (1,5 h) direkt.
Dresscode
Bei Premieren und Abendveranstaltungen wird elegante Kleidung erwartet. Für Matineen und Stehplätze ist smart casual üblich.
Unterkunft
Hotels in Salzburg sind im Juli/August ausgebucht — mindestens 6 Monate im Voraus buchen. Alternativ: Unterkunft im Umland.
Häufige Fragen
Wie bekomme ich Tickets für die Salzburger Festspiele?
Tickets sind über die offizielle Website salzburgerfestspiele.at erhältlich. Der Vorverkauf beginnt üblicherweise im Jänner. Für beliebte Premieren und Opernproduktionen empfiehlt sich eine Buchung mindestens 6 Monate im Voraus. Stehplätze sind ab 15 € erhältlich und werden am Veranstaltungstag an der Kasse verkauft.
Welcher Dresscode gilt bei den Salzburger Festspielen?
Bei Premieren und Abendveranstaltungen wird elegante Kleidung erwartet — Abendkleid oder Anzug sind üblich. Für Matineen, Konzerte und Stehplätze reicht smart casual. Es gibt keine strenge Kleiderordnung, aber das Publikum kleidet sich traditionell festlich.
Wie lange dauern die Salzburger Festspiele?
Die Festspiele erstrecken sich über etwa sechs Wochen von Mitte Juli bis Ende August. 2026 finden sie vom 18. Juli bis 31. August statt. In dieser Zeit werden rund 200 Aufführungen an verschiedenen Spielstätten in Salzburg gegeben.
Sind die Vorstellungen schnell ausverkauft?
Ja, besonders Premieren, Opernproduktionen und Konzerte der Wiener Philharmoniker sind sehr begehrt und oft innerhalb weniger Tage ausverkauft. Stehplätze und weniger prominente Veranstaltungen sind leichter verfügbar. Es lohnt sich, den Vorverkaufsstart im Jänner nicht zu verpassen.